Willkommen auf den Internetseiten des Stadtverbands der Freien Wähler Marbach am Neckar

 Marbach am Neckar verbindet Historie und ModerneMarbach verbindet Historie und Moderne                                                                                 

Bewegung ist alles –

die Richtung entscheidet.

Dr. phil. Manfred Hinrich ( * 1926 )

 

 


2. Februar 2017

Mitgliederversammlung 2017

Hauptversammlung Jan. 2017

 


21. Dezember 2016

Die Fraktion der Freien Wähler Marbach überreicht ihre Weihnachtsspende an die Marbacher Tafel

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Süße Weihnachtszeit versus bittere Lebensrealität

Die Fraktion der Freien Wähler Marbach überreicht ihre Weihnachtsspende an die Marbacher Tafel.

Zum sonntäglichen, gemütlichen Adventskaffee mit der Familie einen Becher Kakao , Schokoladenlebkuchen, ein Stück Marzipan und Pfeffernüsse und zum Ausklang des Tages auf dem Marbacher Weihnachtsmarkt einen dampfenden Glühwein… Wie hochkalorisch, süß verführerisch die Vorweihnachtszeit doch für das Gros der Bevölkerung ist. So man sich diese Verlockungen denn leisten will oder kann.

Im krassen Gegensatz dazu steht die bittere Realität von Teilen unserer Gesellschaft. Zunehmend mehr Menschen können sich nicht einmal das Nötigste zum Leben leisten, geschweige denn am Luxusleben teilhaben. „Wir versorgen etwa 300 Menschen, 50 mehr als 2015“, berichtet Frau Susanne Elsner, engagierte Ladenleiterin der Marbacher Tafel einer Abordnung der Freien Wähler Marbach. Für wenig Geld können die Bedürftigen in der Tafel Lebensmittel, manchmal auch Geschirr und Dinge des alltäglichen Gebrauchs erstehen. „Es ist uns wichtig, dass man für die Waren einen geringen Betrag aufbringen muss, so Frau Elsner weiter. Die Wertschätzung für die erstandene Ware steige dadurch beim Kunden. Sorge bereite ihr die zunehmende Anzahl an Rentnerinnen, die ohne große Rentenansprüche am Existenzminimum darben und sich aus Scham nicht in die Einrichtung wagen. „Leider sei die Hemmschwelle dieser Frauen sehr hoch, zu uns zu kommen.“

Derzeit kümmern sich die festangestellte Ladenleiterin und insgesamt 25 ehrenamtliche Mitarbeiter um das Wohl ihrer Kunden. Der Fahrer der Tafel, Herr Schuster, holt jeden Morgen ab 7 Uhr Spenden von Discountern, Bäckern und verschiedenen anderen Firmen in Form von frischen Lebensmitteln aus Überangebot oder mit knappem Haltbarkeitsdatum ab. Im Anschluss daran werden die Nahrungsmittel von den ehrenamtlichen Helfern in den Räumen der Tafel aufbereitet und in Regalen ausgelegt. „An 5 Tagen in der Woche, von Dienstag bis Samstag, können die Kunden bei uns je eineinhalb Stunden einkaufen“. Einzige Bedingung sei eine Kundenkarte, die dem Antragsteller vor Ort ausgestellt werde, nachdem er einen Nachweis über seinen geringen Verdienst erbracht habe. Leider habe die Politik in manchen Feldern versagt, so dass viele Menschen in eine Art Parallelstruktur verschoben wurden, sorgt sich Frau Elsner, „es wäre mein innigster Wunsch, dass es uns als Marbacher Tafel gar nicht geben müsse“.

Prof. Dr. Ewald Pruckner, erster Vorsitzender des gemeinnützigen Vereins Marbacher Tafel, erläutert den Gästen aus der Lokalpolitik die finanzielle Situation der Tafel. „Wir haben jeden Monat laufende Kosten von etwa 3000 bis 3500 Euro zu tragen, die durch das erwirtschaftete Geld aus dem Verkauf der Waren und den Beiträgen der Mitglieder ausgeglichen werden müssen“. Die Tafel habe die Räume in der Niklastorstraße angemietet, das tafeleigene Auto müsse unterhalten, gewartet und manchmal repariert werden, es entstünden Kosten für Strom, Wasser, Heizung etc. Trotz aller Bemühungen fehlen jeden Monat etwa 1000 bis 1200 Euro. Aus diesem Grunde sei die Marbacher Tafel auf die aktive Mithilfe der Bevölkerung angewiesen. Geld- und Sachspenden kämen eins zu eins der Tafel und somit auch den Bedürftigen aus dem Umkreis unserer Stadt zugute. In diesem Zusammenhang dankte Herr Prof. Pruckner den regelmäßigen Spendern, Privatpersonen, Firmen und Lieferanten von ganzem Herzen. Es sei für die Tafel überlebenswichtig, mit einem festen Sockel an Spenden und Beiträgen planen zu können.

Ein großes Anliegen von Herrn Kawa, auch Vorstandsmitglied der Tafel, ist es, die Tafel noch besser in der Mitte der Marbacher Bevölkerung verankern zu können. Es sei wichtig, auch jüngere Menschen für das Anliegen der Tafel zu interessieren, denn Nachwuchs sei unerlässlich, würde doch der Bedarf an Unterstützung durch die Tafeln leider nach wie vor noch steigen.

Dr. Michael Herzog von den Freien Wählern Marbach bedankte sich bei den anwesenden Mitgliedern der Marbacher Tafel für ihr unermüdliches Engagement und überreichte dem Verein einen Scheck zur Unterstützung ihrer drängenden sozialen Aufgaben.

 

Birgit Scheurer

 


23. Oktober 2016

Freie Wähler besuchen Fa. Leopold

 

Fa_Leopold_Pizzaschachteln

„Sendung mit der Maus live. – Freie Wähler Marbach besuchen die Firma Leopold im Industrie und Technologiepark Marbach.

Wer Schubladen und Regale in der eigenen Küche oder im Vorratskeller durchstöbert, wird aller Wahrscheinlichkeit nach viele leckere Produkte von bekannten Firmen wie z.B. Dr. Oetker, Landliebe, Edeka usw. entdecken. Nur wenigen Bürgern außerhalb des Landkreises Ludwigsbug allerdings ist bekannt, dass diese Produkte in Verpackungen gehüllt sind, die von der in Neckarweihingen und Marbach ansässigen Firma Leopold produziert wurden.

„Es gibt wohl keinen Haushalt, der nicht mit unserer Firma in Berührung kommt“, formulierte Seniorchef Leo Leopold stolz, während er der interessierten Gruppe von Freien Wählern in Glasvitrinen zur Schau gestellte bunte Verpackungen in verschiedenen Größen und Formen zeigte. „Wir beliefern Lebensmittelbetriebe, vor allem Molkereien, die z.B. Steigenzuschnitte für Yoghurtbecher benötigen“. Pizzakartons seien ein Hauptstandbein seines Betriebes, führte Herr Leopold aus. „Wir produzieren jährlich mehrere hundert Millionen Pizzaschachteln für die bekannte Firma Oetker“.

Die zur Fertigung benötigten Rohmaterialien, Kartons von 0,3 bis 3 mm Dicke, werden täglich aus Norddeutschland angeliefert, um dann durch die Firma Leopold bedruckt, gestanzt und geklebt zu werden. Der Betrieb sei hygienezertifiziert, deshalb seien die Kartonagen allesamt lebensmittelecht, berichtete Leopold weiter und wies die Besucher darauf hin, dass sie beim Betreten der weiten Hallen Schutzkleidung anlegen müssten.

Die Führung durch den hochmodernen Betrieb übernahm Herr Schmidt, ehemaliger Betriebsleiter der Firma Leopold. Geduldig und mit großem Sachverstand führte er die Freien Wähler etwa eine Stunde lang durch die Firmenhallen, um den Weg vom grauen Rohmaterial bis zum fertigen Produkt zu verfolgen.

Nach der Anlieferung der auf Euroholzpaletten gestapelten Kartonschnitte werden diese vor der Weiterverarbeitung kurz in einer Halle gelagert oder aber in das imposante Hochregal eingestellt. Über ein System von Rollen, Bändern und Aufzügen koordiniert ein Computer die Einlagerung und Entnahme dieses Speichers mit der Kapazität mehrerer tausend Paletten.

Auch die computergesteuerten, autonom fahrenden Transportroboter, welche auf vorgegebenen Bahnen im Werk von Lager zu Maschine und zurück rollen, zeigen, dass hier ein Betrieb hochmoderne Technik nützt, um seine Effektivität und Produktivität zu steigern

Die zahlreichen Gäste staunten, als sie die riesige, 40 Meter lange Druckmaschine in Augenschein nahmen. „Je anspruchsvoller der Druck, desto dicker muss die vorausgehende Beschichtung mit weißer Farbe sein“, weiß Schmidt. Zweite Station waren die Stanzmaschinen, die dem Karton die gewünschte Form geben und dabei einen enormen Lärmpegel verursachen. Außerdem, gehören Klebemaschinen und seit neuestem auch eine Kaschiermaschine zur Ausstattung der Verpackungsfirma. Alles voll- oder halbautomatische Maschinen, die von 20 Mitarbeitern pro Schicht bedient werden.

Zum Abschluss der Führung gesellte sich der Seniorchef nochmals zur Gruppe der Freien Wähler. Herr Leo Leopold unterstrich das umweltbewusste und soziale Handeln in seiner Firma. Er thematisierte in der sich anschließenden Diskussion auch, dass die Firma nach Möglichkeit mittelfristig erweitern möchte, um international konkurrenzfähig bleiben zu können.

Die Freien Wähler zeigten sich beeindruckt von der Vielseitigkeit des Unternehmens. Dr. Michael Herzog bedankte sich herzlich bei den beiden Herren für die aufschlussreiche Führung und regte an, dass Herr Leopold im Bezug auf seine Erweiterungsvorhaben mit der Stadtverwaltung im Gespräch bleiben solle.

 

 

 


31. Juli 2016

Stückchen Himmel

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Spende Stückchen Himmel

 


31. Juli 2016

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Backvergnügen in Rielingshausen

 




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